Lesen Sie hier über die wichtigsten Vitalstoffe in der Pflanze und wobei sie uns helfen:
Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.

Vitamine
Vitamine halten viele wichtige Körperfunktionen aufrecht und damit den Körper leistungsfähig.
Sie sind der "security service" unseres Körpers und für die Entschärfung freier Radikale zuständig.
Ihr Anteil in der Nahrung ist im Vergleich zum Anteil der Nährstoffe sehr gering
Vitamine sind die winzigen Motoren lebenswichtiger Stoffwechselprodukte.
Sie sind sehr empfindlich (Hitze, Licht, Lagerdauer).
Unser Körper kann Vitamine (bis auf einige Ausnahmen) nicht selbst herstellen.
Vitamine sollten möglichst nicht einzeln eingenommen werden (es sei denn es besteht ein klares Defizit eines bestimmten oder mehrerer bestimmter Vitamine), da sie synergetisch wirken.
Ihre Bioverfügbarkeit, also Verwertbarkeit für unseren Körper, ist stark davon abhängig, ob die Vitamine im natürlichen Verbund mit ihrem Lebensmittel eingenommen werden. Daher empfehle ich, wenn möglich, keine synthetisch hergestellten Vitamine einzunehmen. Z.B. würde ich Vitamin C in Form von Acerola oder Sanddorn einnehmen und nicht als Ascorbinsäure.
Es ist wichtig auf Bio Qualität zu achten, da Pestizide und Pflanzenschutzmittel Vitamine und Mineralstoffe zerstören können bzw. bewirken können, dass die Pflanze diese nicht mehr aufnehmen kann. Im Optimalfall wäre es gut zu wissen, woher genau die Pflanze bzw. das Nahrungsergänzungsmittel kommt.

Mineralstoffe und Spurenelemente:
Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebensnotwendige Substanzen, die sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln enthalten sind.
Sie sind Bestandteile und Aktivatoren von Enzymen und Hormonen.
Unser Körper kann sie nicht selbst erzeugen.
Sie dienen dem Aufbau von körpereigenem Gewebe, sind am Stoffwechselgeschehen beteiligt und arbeiten für das Immunsystem.
Sie sorgen für reibungslose Bewegungsabläufe und neutralisieren Säuren.
Sie sind unentbehrlich bei der Reizweiterleitung in Sinnes- und Nervenzellen.
5% des Körpers besteht aus Mineralstoffen.
Bei einem Gehalt von mehr als 50 mg/kg Körpergewicht spricht man von einem Mineralstoff, von weniger als 50 mg/kg von einem Spurenelement (Ausnahme: Eisen).
Zu den Mineralstoffe gehören Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium, Chlor und Schwefel. Zu den essentiellen Spurenelementen gehören Eisen, Jod, Zink, Kupfer, Selen, Mangan, Chrom, Molybdän, Kobalt, Silicium und Brom.


Sekundäre Pflanzenstoffe:
Sekundäre Pflanzenstoffe sind jene Stoffe, die von der Pflanze NICHT primär für das Wachstum oder die Entwicklung der Pflanze benötigt werden, sondern eben nur sekundär.
Die Aufgaben der sekundären Pflanzenstoffe bewegen sich infolgedessen in den Bereichen Gesundheitsprävention, Feindabwehr, Anziehung von bestäubenden Insekten etc.
Ihre Aufgaben im Menschen sind folgende: sie schützen vor Infektionen mit Viren und Bakterien, sie hemmen das Wachstum von Bakterien, Pilzen und in manchen Fällen auch von Krebszellen, sie wirken antioxidativ, indem sie freie Radikale abfangen, sie können den Cholesterinspiegel senken, indem sie Fette an sich binden und deren Ausscheidung fördern, sie regen das Immunsystem an, sie fördern die Verdauung, sie schützen vor schädlichen Einflüssen wie UV-Strahlen, Elektrosmog, Rauchen uvm.

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