Brokkoli, Hanf, Chia, Löwenzahn, Kokosnuß, Brennnessel, Quinoa und eine Algenart.
Im Folgenden eine nähere Beschreibung dieser acht Lebensmittel:

Brokkoli und Brokkolisprossen
Brokkoli regt im Körper die Bildung eines Stoffes an, der Krebs vorbeugen und bestehenden Krebs bekämpfen kann.
Brokkoli liefert den sekundären Pflanzenstoff Sulphoraphan, ein starkes Antioxidans.
Sulphoraphan blockiert die Funktion jener schädlichen Enzyme, die an der Entstehung von Arthritis beteiligt sind und normalerweise zu Entzündungen und Scherzen führen.
Die Kombination aus Brokkoli und Brokkolisprossen zusammen in einer Mahlzeit soll die krebsbekämpfende Wirkung annähernd verdoppeln laut einem Forscherteam der Universität von Illinoi.
Wichtig ist den Brokkoli nur zu dämpfen, nicht zu kochen. Sprossen in Bio Qualität können ganz einfach selbst gezogen werden auf dem Fensterbrett, ähnlich wie Kresse. BIO-Brokkoli Keimgut ist z.B. in Bauhäusern erhältlich. Es ist auch pulverisiert erhältlich.

Hanfsaat
Hanfsamen liefern zahlreiche Antioxidantien, Vitmin E und ist eine der besten pflanzlichen Vitamin-B2-Quelle. B2 ist wichtig für die Schilddrüse, Augen, Muskelaufbau und ist an der Bildung der Stresshormonen beteiligt. Ausserdem besitzt Hanf in optimales Omega-3- / Omega-6 Fettsäuren Verhältnis (siehe auch mein Beitrag zu Leinöl) und kann daher besonders bei chronisch entzündlichen Krankheiten eingesetzt werden, wie z.B. Arthritis, Arteriosklerose, Paradontitis, Bluthochdruck, viele chronische Nervenleiden und chronisch entzündliche Darmerkrankungen.
Hanfsamen kann man über Salate streuen, ins Brotteige mischen und in Form von Öl für Dressings nehmen.

Chiasamen
Chiasamen sind winzige schwarze Kügelchen aus Mexico.
Sie sind besonders bekannt durch ihren hohen Anteil an Eiweiss, Eisen und Calcium. Sie besitzen wie der Hanf auch ein ausgezeichnetes Omega-3- / Omega-6 Fettsäuren Verhältnis. Die Besonderheit von Chia ist, dass es jahrelang gelagert werden kann ohne Nährstoffe verloren gehen.Chia reguliert die Verdauung, lindert Sodbrennen, hält den Blutzuckerspiegel konstant und wirkt entgiftend.
Chiasamen können beispielsweise ins Müsli gemischt werden. Auch Pudding lässt sich damit sehr gut kochen.

Löwenzahn
Der Löwenzahn vereint viele wunderbare Eigenschaften in sich: er enthält wertvolle Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, viel Vitamin C und Magnesium, er reguliert die Verdauung, lindert Blähungen, fordert den Gallenfluss und verbessert den Fettstoffwechsel, er hilft bei Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen.
Die Versorgung mit Löwenzahn ist denkbar einfach: Er kann auf (nahezu!) der Wiese gepflückt und zu Salat verarbeitet  oder auch in Pulverform genommen werden.

Kokosnuss
Die Kokosnuss liefert gleich mehrere unterschiedliche Lebensmittel, wie z.B. das Kokosmuss, die Kokosmilch oder das Kokosöl. Die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten finden Sie unter meinem separaten Beitrag zum Thema Kokosöl.

Brennessel
Wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Brennessel gegen Arthrose, Arthritis, Prostata- und Blasenbeschwerden hilft und auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wirksam sein kann.
Man kann Brennesselblätter in Pulverform kaufen und daraus Suppen, Smoothies oder hochbasischen Kräutertee herstellen. Brennesselsamen lassen sich in Brotteige mischen oder aufs Butterbrot streuen.

Quinoa
Quinoa wird auch als „Gold der Inka“ bezeichnet. Neben seinem hohen Gehalt an Eisen, Magnesium, Calcium, Vitamin E und B2 schont es auch den Blutzuckerspiegel (es hat eine wesentlich geringere glykämische Last als unsere typischen Back- und Teigwaren) und sorgt dafür, dass die Kohlenhydrate nur langsam ins Blut übergehen.
Durch sein, für ein pflanzliches Lebensmittel ungewöhnlich komplettes Aminosäureprofil, ist es sehr gut zur Optimierung der Proteinversorgung geeignet.
Quinoa ist absolut glutenfrei!
Sehr interessant finde ich persönlich folgende Erkenntnis: Quinoa ist ein besonders tryptophanreiches Lebensmittel. Tryptophan ist eine Aminosäure, die im Gehirn für die Herstellung des Glückshormons Serotonin gebraucht wird. Und gerade ein Mangel an Serotonin führt häufig zu Depressionen, Schwermut und Trübsinnigkeit.
Quinoa in Kombination mit Amaranth morgens auf nüchternen Magen und fein gemahlen eingenommen hilft dem Tryptophan besser ins Gehirn zu gelangen und kann so erheblich die Laune bessern. Es gibt sogar bereits Versuche, diese Quinoa-Amaranthmischung als Alternative zu Antidepressiva einzusetzen.
In Form von Quinoapops kann ist gut ins Müsli gemacht werden. Man kann es auch als Beilage kochen wie Reis oder Hirse oder Bratlinge daraus herstellen.

Chlorella-Alge
Die Mikroalge Chlorella liefert den höchsten Chlorophyllgehalt, der je bei einer Pflanze gemessen wurde. Einen separaten Beitrag zum Chlorophyll finden Sie ebenfalls auf meiner Homepage.
Die Chlorella Alge enthält sehr viele entgiftende Komponenten, was sie so wertvoll macht. Algen allgemein stellen eine der ersten und besten Massnahmen dar, wenn man den Organismus entschlacken, entgiften und innerlich reinigen möchte.
Algensalat kann man in Sushi Restaurants bestellen oder man kann Algen auch in Form von gepressten Tabletten z.B. zu sich nehmen. Es wird sogar empfohlen, zweimal täglich 1 – 1,5 Gramm Algen einzunehmen, grundsätzlich und auch ohne dass man gerade eine Entgiftungs- oder Entschlackungskur durchführt.

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